Wasserstrassenkreuz

Schleuse Niegripp
Um von der Elbe aus direkt in den Elbe-Havel-Kanal zu gelangen, passiert die Schifffahrt den 1,8 km langen Niegripper Verbindungskanal unterhalb von Magdeburg mit der Schleuse Niegripp. Die Anlage wurde im Jahre 1938 nach zweijähriger Bauzeit zeitgleich mit dem Schiffshebewerk Rothensee für den Verkehr freigegeben. Telefonische Erreichbarkeit: 03 92 22/ 26 63; Funkkanal: 22; 

Doppelsparschleuse Hohenwarthe
Die Schleusenanlage bildet das östliche Ende der Mittellandkanalhaltung Sülfeld-Hohenwarthe. Die Schiffe werden rd. 18,55 m in den tiefer liegenden Elbe-Havel-Kanal hinabgeschleust. Neben den Schleusenkammern sind jeweils drei gestaffelt übereinander angeordnete Sparbecken konzipiert worden. Durch diese Becken wird eine Wasserersparnis von rund 60 % des Schleusungswasserbedarfs ermöglicht. Tel. Erreichbarkeit: 03 92 22/ 95 17-200; Funkkanal: 26; 

Trogbrücke
Kernstück des Wasserstraßenkreuzes ist die längste Kanalbrücke Europas mit 918 m. Die Architektur der Kanalbrücke passt sich als ein markantes Bauwerk in die Landschaft ein. Nutzbare Trogbreite: 32 m; Länge: 918 m; davon 690 m Vorlandbrücke, 228 m Strombrücke

Sparschleuse Rothensee
Die Anbindung des Mittellandkanals an die Magdeburger Häfen und an die Elbe erfolgte bisher über das Schiffshebewerk Rothensee 
und den in südliche Richtung führenden Rothenseer Verbindungskanal. Um diese Anbindung auch für den Verkehr mit Großmotorgüterschiffen und Schubverbänden zu ermöglichen, wurde westlich des Schiffshebewerkes eine neue Schleusenanlage mit Sparbecken errichtet. Tel. Erreichbarkeit: 03 91/ 24 47 48-200; Funkkanal: 79; 

Schiffshebewerk
Im Jahre 1938 ging es als Teil des damals begonnenen Wasserstraßenkreuzes in Betrieb. Bis zur Inbetriebnahme der neuen Schleuse Rothensee übernahm das Schiffshebewerk allein die Verbindung des Mittellandkanals einerseits mit den Magdeburger Häfen und andererseits mit der Elbe. 

Impressionen vom Wasserstrassenkreuz